Ein wichtiger – vielleicht der wichtigste – Schritt bei der Erstellung eines Romans ist das Überarbeiten. Die meisten Autoren hassen diesen Schritt, weil jeder Absatz, ja, jeder Satz knallhart geprüft wird und schmerzvolle Schnitte gemacht werden. So kannst du dabei vorgehen.

Ich beziehe mich hier auf Romane. Für Sachbücher gelten ähnliche Anhaltspunkte, jedoch haben sie auch noch andere Dinge zu bedenken. Wenn du Interesse an einem Beitrag über das Überarbeiten von Sachbüchern hast, schreib es bitte in die Kommentare.

ein buch entsteht teil 5

 

Wie überarbeite ich mein Manuskript?

 

Wie immer gibt es keine allgemeingültige Formel, wie man ein Manuskript überarbeiten muss, damit es an Qualität gewinnt, deshalb werde ich hier aufzeigen, wie ich persönlich an meine Manuskripte rangehe.

 

Zu Beginn unterscheide ich erstmal zwischen der inhaltlichen und der stilistischen Überarbeitung. Zuerst muss der Inhalt stimmen, dann kann ich mich auf Details stürzen.

 

Inhaltliche Überarbeitung Stufe I

 

Bevor es darum geht, ob man Adjektive streicht oder Sätze kürzt, geht es um logische Fragen: Sind die Personen stimmig? Gibt es offene Plot-Stränge, die nicht aufgelöst wurden? Habe ich irgendetwas vergessen?

 

Für mich ist es am einfachsten, wenn ich das Geschriebene nochmal durchlese, sobald ich etwas Abstand zwischen mich und den Text gebracht habe. Da der Anfang eines Romans fesselnd sein sollte und ich immer Angst habe, es nicht gut genug hinzukriegen, überarbeite ich den Anfang vorerst nicht, sondern lese nur (sonst sitze ich tagelang am ersten Absatz und halte mich zu sehr an Details auf. Das kommt bei mir später). Manchmal fällt mir hier schon eine Sache auf, die ich ändern will, dann füge ich entweder einen Kommentar ein oder markiere die Stelle.

 

Beim Durchlesen des Textes fallen mir Logikfehler auf, die ich mir auf einem zusätzlichen Zettel notiere (oder direkt in meinem Schreibprogramm Papyrus). Alle offenen (wichtigen) Fragen sollten am Ende beantwortet sein – oder es muss klar sein, dass ein weiterer Band folgt, in dem die Fragen wieder aufgegriffen werden. Man muss nicht alles bis ins kleinste Detail erklären, aber wenn ich das Buch gelesen habe, möchte ich mit einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen werden (oder, je nach Art der Geschichte, mit einem anderen Gefühl wie Schock oder Fassungslosigkeit).

 

Je mehr Übung man beim Schreiben hat, desto eher entwickelt man ein Gefühl dafür, ob eine Szene wichtig ist oder nicht. Ich persönlich kann am besten arbeiten, wenn ich vor dem ersten Schreiben zumindest einen Kapitelplan, besser einen Szenenplan habe (siehe auch „Der erste Entwurf„). So kann ich schon im Vorfeld abschätzen, ob eine Szene die Handlung weitertreibt oder nicht. Vielleicht fällt mir auf, dass Figur XY in Kapitel 12 doch nicht so überzeugende Argumente für ihr Handeln hat, wie ich es beim Schreiben empfunden habe. Dann gehe ich nochmal in den Text rein und versuche, es besser zu machen.

 

Inhaltliche Überarbeitung Stufe II

 

Für jemanden, der noch keine Schreiberfahrung hat, ist dieser Punkt ebenso schwierig wie wichtig durchzuführen. Etliche Bücher haben sich damit beschäftigt, wie man das Beste aus seinem Text rausholen kann (zum Beispiel „So lektorieren Sie Ihre Texte„*, „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt„* oder „Literarisches Schreiben„*) und auch viele Blogs beschäftigen sich damit (zum Beispiel Marcus Johanus).

 

Es wäre zu viel, hier jetzt jedes Detail aufzuschreiben, deshalb möchte ich nur mal eine kleine Übersicht der Dinge geben, über die man sich Gedanken machen kann (und sollte):

 

  • Ist der erste Satz mitreißend/interessant genug, dass ein Leser gezwungen wird, weiterzulesen?
  • Ist der erste Absatz interessant genug?
  • Fängt die Geschichte beim richtigen Zeitpunkt an, das heißt, kurz bevor etwas Wichtiges passiert?
  • Sind ausreichend Konflikte im Roman vorhanden, dass es auf keiner einzigen Seite langweilig wird? (Welche Konflikte gibt es überhaupt?)
  • Wurden alle Konflikte gelöst?
  • Hat mein Roman eine Prämisse und wurde sie erfüllt?
  • Bin ich mit der gewählten Perspektive zufrieden (z.B. Ich-Erzähler)? (Erklärung weiter unten)
  • Ist jeder geführte Dialog die beste Version, die ich zustande kriege?
  • Habe ich alle Sinne angesprochen? (Geruch, Gefühl, Gehör, etc)
  • Sind und handeln meine Figuren authentisch?
  • Ist die Entwicklung meiner Figuren deutlich geworden? Könnte sie noch verschärft werden?
  • Sind meine Figuren greifbar, zum Beispiel durch typische Eigenarten (siehe auch Figurenentwicklung) und Schwächen?
  • Gibt es unerwartete Wendungen und wenn nein, kann/will ich welche einbauen?
  • und so weiter

Szenen umstellen, Perspektiven wechseln oder Inhalt ändern

 

Es kann tatsächlich beim Überarbeiten vorkommen, dass einem eine viel bessere Idee für eine Szene kommt oder dass man feststellt, dass irgendwas an der aktuellen Szene hakt. Bedenke immer: Es ist ein Entwurf, der vor dir liegt. Je genauer du jetzt arbeitest, desto besser wird deine Geschichte. Es lohnt sich definitiv, viel Gehirnschmalz, Zeit und Kreativität in die Überarbeitungsphase zu stecken, auch wenn sie nochmal lektoriert wird.

 

„Aber ich habe 300 Seiten geschrieben, die kann ich doch nicht alle umschreiben!“

 

Ich möchte dir gerne drei Praxisbeispiele geben, die mir beim Überarbeiten passiert sind:

 

Beispiel 1

Als ich „Auf die Freundschaft!„* geschrieben habe, begann der Roman damit, dass sich vier fremde Frauen ein Zugabteil teilen und während der Fahrt feststellen, dass sie sich total gut verstehen. Da alle aus Oldenburg kommen, beschließen sie, sich auch mal privat zu treffen.
Ich hatte den ganzen Roman auf diesen Anfang aufgebaut. Die Frauen lernten sich kennen, wurden Freundinnen und durchlebten gemeinsam Probleme. Als ich das Manuskript zu Testlesern schickte, bekam ich die Rückmeldung, dass ihnen die Entwicklung dieser engen Freundschaft zu schnell ging und es nicht authentisch war.

Gut, ich habe dann alles umgeschrieben und ausgedehnt:

Statt dass sich die Geschichte innerhalb eines Jahres abspielte, dauerte es nun zwei Jahre. Ich merkte nicht, dass das nicht das eigentliche Problem war. Erst mit Hilfe meiner Lektorin fand ich heraus, dass meine Geschichte einfach nicht funktioniert, wenn die Frauen sich durch Zufall kennenlernen. Außerdem hatte ich ständig Zeitsprünge drin, weil ich die Handlung ja auf die doppelte Zeit ausgedehnt hatte.
Kurzer Prozess: Ich schrieb, dass sich die Figuren bereits seit der Kindheit kennen und kürzte alles wieder auf einen Handlungszeitraum von einem Jahr. Somit musste ich einen Großteil streichen, vieles umschreiben und einen komplett anderen Beginn erfinden.

 

Beispiel 2

 

„Auf die Freundschaft!“ wurde in den ersten Versionen so geschrieben, dass Claudia ihren Mann verlässt, nachdem sie ihn beim Fremdgehen erwischt hat, aber ihren Sohn Mike (zu dem Zeitpunkt 19 Jahre alt) in den USA lässt, weil er dort zum College geht.
Mein Gedanke, als blutiger Anfänger, dabei war: Prima, so hast du eine Erklärung, warum Mike nicht mitkommen muss und Claudia kann in Ruhe ihr Leben in Deutschland aufbauen.

 

Was wollen wir in Romanen keinesfalls haben? Einfache Lösungen. Was wollen wir stattdessen?


Susanne, meine Lektorin, half mir auf die Sprünge und schlug vor, Mike ins Teenageralter zurückzuversetzen und mit nach Deutschland ziehen zu lassen. Es geht doch nichts über pubertierende Teenager, um Konflikte zu bekommen, oder? Tja, mir gefiel der Vorschlag leider sehr gut, also schrieb ich – erneut – das ganze Buch um, sodass Mike nun mit nach Deutschland zog und dort ein neuen Leben mit seiner Mutter anfängt.

 

Beispiel 3

 

Dieses Mal geht es um Perspektive. In meinem Roman „Achtung: Braut!“ hatte ich bereits etwa 80 Seiten aus personaler Perspektive über Emma geschrieben („Sie sah in den Spiegel“ statt „Ich sah in den Spiegel“). Aber irgendwie hatte ich beim Schreiben das Gefühl, distanziert zu sein und gefühllos. Über Emma zu schreiben fiel mir schwer, ich schaffte es nicht, den Text so zu schreiben, dass er flüssig war.
Testweise nahm ich mir also nochmal den Beginn der Geschichte vor und schrieb alles aus der Ich-Perspektive. Und siehe da: Es flutschte wieder! Ich beschloss also, den ganzen Roman aus dieser Perspektive zu schreiben.

 

Was will ich damit sagen? Überarbeiten ist anstrengend, deshalb mögen Autoren es meistens nicht. Es ist mühsam, ein ganzes Buch umzuschreiben und ich kann jeden verstehen, dem das zu viel Aufwand ist. Aber meine Erfahrung zeigt: Nachher ist man nicht nur unendlich stolz auf sich selbst, sondern findet die Geschichte auch meilenweit besser als vorher.

 

Aber Achtung: Nur umschreiben, wenn du selbst dahinter stehst (oder durch einen Verlag gezwungen wirst und dich dem fügen willst) und merkst, dass der Text mit der Überarbeitung gewinnt! Ein universeller Schreibtipp lautet nicht umsonst: „Kill your Darlings“ (in der Bedeutung von „Streiche die Szenen/Sätze/Kapitel, die dir zwar am Herzen liegen, aber für den Roman nicht absolut notwendig sind“). Es ist harte Arbeit und es tut weh, aber am Ende wirst du froh sein, es getan zu haben.

 

Stilistische Überarbeitung

 

Du hast deinen Text auf tausende Fragen hin geprüft (siehe oben), deine Figuren fühlen sich lebendig an, du bist mit deinen Szenen zufrieden und dein Roman hat möglichst viele Konflikte? Glückwunsch! Jetzt geht es ans Eingemachte.

 

Adjektive/Adverbien streichen oder ersetzen

 

Ich finde, Marcus hat das in seinem Blog sehr schön erklärt: Adjektive, bzw. Adverbien, schmücken einen Text, was aber das Lesetempo verringert.

 

Früher, zum Beispiel zu Theodor Fontanes Zeiten, war es „in“, lange, detaillierte Sätze zu schreiben:

 

Was aber sonst noch zum Gesamtgewese der Gärtnerei gehörte, ja die recht eigentliche Hauptsache derselben ausmachte, war durch eben dies kleine Wohnhaus wie durch eine Kulisse versteckt, und nur ein rot und grün gestrichenes Holztürmchen mit einem halb weggebrochenem Zifferblatt unter der Turmspitze (von Uhr selbst keine Rede) ließ vermuten, dass hinter dieser Kulisse noch etwas anderes verborgen sein müsse, welche Vermutung denn auch in einer von Zeit zu Zeit aufsteigenden, das Türmchen umschwärmenden Taubenschar und mehr noch in einem gelegentlichen Hundegeblaff ihre Bestätigung fand.

 

Ja, das ist ein Satz und er sagt nur aus, dass ein Wohnhaus ein anderes Anwesen verdeckt. Ich habe Wörter markiert, die entweder Adjektive, Adverbien oder Füllwörter sind. Theodor Fontane möge es mir verzeihen wenn ich sage: Tu sowas niemals! Heutzutage muss ein Roman Tempo haben. Langatmige Beschreibungen sollten absolut die Ausnahme sein. Natürlich kommt kein Texte ohne Adjektive aus, also muss die ideale Mischung gefunden werden. Als Faustregel kann man aber sagen: Nicht mehr als maximal 2 Adjektive, und die auch so aussagekräftig, dass sie nicht ersetzt werden können („Sie war eine schöne Frau“ ist zum Beispiel völlig nichtssagend, weil „schön“ kein konkretes Bild hervorruft).

 

Ich überprüfe deshalb meine Sätze auf überflüssige Wörter und Adjektive. Statt „ich ging langsam über den Flur“ zu schreiben, wähle ich ein passendes Verb: „ich schlich über den Flur“, „ich huschte über den Flur“. Mit einem Schreibprogramm wie Papyrus, Scrivener oder yWriter werden sogar alle Adjektive angezeigt – man muss „nur“ bei jedem überlegen, ob es stehen bleiben darf oder ersetzt werden kann.

 

Wiederholungen

 

Diese fallen am schnellsten auf, wenn du den Text laut liest. Wiederholungen kannst du am schnellsten identifizieren, wenn du den Text laut liest. Oh, da war ja schon eine.

 

Abgenutzte Redewendungen und Vergleiche/Metaphern

 

Mir gefror das Blut in den Adern, als er ins Gras biss. Das schlug doch dem Fass den Boden aus! Immer benahm er sich wie ein Elefant im Porzellanladen.

 

Unsere Sprache ist voll von Redewendungen und Vergleichen. Die Kunst beim Schreiben ist, sich neue Vergleiche oder Metaphern auszudenken. Deshalb überprüfe ich meinen Text, ob ich altbewährte Phrasen benutzt habe und ob ich sie verändern kann.
Beispiel: 

 

Das gilt natürlich auch für Beschreibungen: „Ihr Haar fiel ihr in Wellen über die Schultern“ liest man in jedem zweiten Roman.

 

Aktiv statt Passiv

 

Ein weiterer Tipp, den ich zu beherzigen versuche, ist, aktiv zu schreiben. Daniel half mir in die Jacke statt Mir wurde in die Jacke geholfen. Nicht zu verwechseln mit der Zeitform Perfekt: „Er hatte mir in die Jacke geholfen“ ist aktiv! Passiv hieße es „Mir war in die Jacke geholfen worden„.

 

Show, don’t tell

 

Wenn du dir überhaupt einen dieser Tipps zu Herzen nehmen willst, dann bitte diesen hier: Zeige deinem Leser, was du sagen willst, statt es ausführlich zu erklären. Wenn du das Prinzip noch überhaupt nicht kennst, empfehle ich dir dieses Video vom Brillenkauz: Show, don’t tell

 

Ich nehme mal das Beispiel von oben: Sie war eine schöne Frau.
Hast du eine Ahnung, wie sie aussieht? Schön ist kein Wort, unter dem man sich etwas vorstellen kann. Wenn du nun aber schreibst, dass sich jeder nach ihr umdreht oder was genau an ihr so schön ist (aus Sicht des Erzählenden), bekommt es eine andere Qualität:

 

Julias blaue Augen hoben sich von ihrer sonnengebräunten Haut ab und strahlten mich an. Ihre Haare waren wie Seide und flossen an ihrem Rücken herunter, bis sie auf Hüfthöhe stoppten und ihre schmale Taille umspielten. Wenn sie mit mir zusammen über den Schulhof schlenderte, verfolgten sie die lechzenden Blicke der Jungs und die neidischen Blicke der Mädchen, die alles dafür gegeben hätten, ihren Wahnsinnskörper zu besitzen. [Auszug aus einem Projekt eines Jugendbuches]

 

Ein paar weiterführende Links zum Show-dont-Tell-Prinzip:

Wikipedia
ChartaScriptoria
Schreibwahnsinn
Spruchreif

 

 Wenn du alles befolgt hast…

 

…hast du vermutlich erstmal keine Lust mehr aufs Schreiben 😀  Es ist, wie ich schon erwähnte, echt viel Arbeit. Das Gute: Je besser du dein Manuskript jetzt vorbereitest, desto weniger Arbeit machst du deinem Lektor und desto günstiger wird es für dich (im Falle von Selfpublishing), bzw. desto weniger Arbeit hast du hinterher. Schlägst du die Verlagsrichtung ein, ist das Überarbeiten noch wichtiger: Nur ein sehr guter Text hat die Chance auf eine Veröffentlichung mit einem Verlag, und dazu zählt nicht nur die Idee der Geschichte, sondern auch, wie gut sie umgesetzt ist. (Hier geht’s zum Podcast über die Frage „Selfpublishing oder Verlag?„)

 

Das Gute: Viele Dinge, die du lernst, wenn du zum ersten Mal einen Text von dir überarbeitest, gehen dir in Fleisch und Blut über. Beim nächsten Mal achtest du bereits beim Schreiben darauf, das Show-dont-Tell-Prinzip anzuwenden, du löschst Füllwörter sofort oder überlegst dir bereits im Schreibprozess Vergleiche und Metaphern, die es bisher nicht gab.

 

Wenn du nicht alles befolgt hast…

 

…kommt die große Überraschung entweder, nachdem dein Lektor dir deinen Text zurückgeschickt hat oder wenn die ersten Leser-Rückmeldungen eintreffen. Es gibt aber auch viele unlektorierte Texte, die „von sich aus“ schon gut sind, oder bei denen der Autor ohne nachzudenken auf diese Dinge geachtet hat. Alles kann, nichts muss, wie man so schön sagt (wieder eine Redewendung, die ich in einem Romantext überarbeiten würde). Vielleicht reicht es dir, authentische Figuren zu haben und es ist dir egal, wie viele Adjektive du nutzt. Wie ich eingangs bereits erwähnte, ist das hier meine Herangehensweise und ich brauche diese ganzen Anhaltspunkte, um das Gefühl zu haben, die bestmögliche Version meines Textes zu erstellen.
(Dass man seinen Text nach ein paar Monaten oder Jahren nichtsdestotrotz grottenschlecht findet und am liebsten alles neu schreiben will, ist dabei übrigens völlig normal.)

 

Tipps zum Schluss

 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem etwas längeren Artikel einen groben Überblick darüber geben, worauf man beim Überarbeiten von Manuskripten alles achten kann – und das war nichtmal eine vollständige Aufzählung.

 

Lass dich nicht entmutigen! Wenn du Angst hast, mit der Überarbeitung zu beginnen (und die haben viele!), suche dir einen einzigen Aspekt aus, unter dem du den Roman prüfen willst und lasse alle anderen Aspekte außer Acht. Du wirst sehen, dass du dich mehr und mehr an das Überarbeiten gewöhnen wirst.

 

P.S.: Erst jetzt widme ich mich dem Anfang meiner Geschichte, vor dem ich den meisten Respekt habe. Wenn ich das Gefühl habe, dass der Rest meiner Geschichte richtig gut ist, bin ich motiviert genug, um das Allerwichtigste anzugehen: Den ersten Satz und die erste Szene.

 

Der neue Beitrag wird sich dann um die Frage drehen, ob man Testleser braucht und wenn ja, wo man sie findet.

 

Wie überarbeitest du deinen Geschichten? Welcher Punkt fällt dir selbst besonders schwer?

 

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