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Mach 2016 zu deinem besten Jahr

1. Januar 2016

Wie viel Schicksal liegt in deiner Hand?

Die Geschichte vom Jungen mit dem Vogel

Ein Junge hört, dass in den Bergen ein alter Mann in einer Hütte lebt, der angeblich alles weiß. Viele Menschen pilgern zu ihm, um sich Lösungen für ihre Probleme zu holen und den Alten um Rat zu bitten. Auch der Junge wird neugierig und macht sich eines Tages auf den Weg zu dem Weisen.

Unterwegs fragt er sich, wie er testen kann, ob der Mann tatsächlich alles weiß. Er findet einen kleinen Vogel am Wegrand, den er vorsichtig aufnimmt und in seinen Händen behält. Behutsam geht er weiter, bis er an die Hütte gelangt, in der der alte Mann wohnt.

Wollen wir doch mal sehen, wie weise er wirklich ist, denkt der Junge und verbirgt den Vogel hinter seinem Rücken. “Alter Mann!” Er geht auf den Weisen zu, der ihn gütig anlächelt. “Ich habe hier hinter meinem Rücken einen Vogel. Wenn du so weise bist, sage mir: Ist er tot oder lebendig?”

Jetzt hab ich ihn, denkt der Junge, egal, was er sagt, er wird im Unrecht sein und alle Welt wird sehen, dass er nicht so weise ist.

“Nun, mein Junge.” Der alte Mann faltet die Hände und legt den Kopf schief. “Das liegt in der Hand.”

Hat das Schicksal auf uns Einfluss?

Was soll uns diese kleine Geschichte sagen? Dass wir vieles selbst in der Hand haben? Vielleicht. Ganz sicher sagt sie uns, dass wir uns häufig einer Sache sehr sicher fühlen, uns überlegen fühlen und dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Sehen wir uns den Mann mal als Inkarnation des “Schicksals” an. Der Junge lernte, dass er die Verantwortung über das Leben des Vogels nicht an das Schicksal abgeben musste, sondern dass er selbst entscheiden konnte, wie es für den Vogel weitergeht.

Machen wir es nicht auch oft so wie der Junge? Wir wagen nicht, Träume auszusprechen, weil wir denken, dass sie nicht in Erfüllung gehen könnten. Dass es ein Schicksal oder eine Macht gibt, der wir einfach alle Verantwortung abtreten können. Wir müssen uns um nichts mehr kümmern – wenn eine Sache gelingt, meinte es das Schicksal wohl gut mit uns; wenn eine Sache missglückt, meint es das Schicksal schlecht.

So einfach ist das aber meiner Meinung nach nicht.

Wenn du mich kennst und länger Leser dieses Blogs bist (oder meine Videos schaust), weißt du, dass ich sehr gläubig bin. Mein Leben ist darauf ausgerichtet, zu versuchen, wie Jesus zu werden, was meine Lebenseinstellung etc. angeht (und das nenn ich mal eine Challenge, oder?!). Durch die Erfahrungen mit meinem Glauben bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt – “Schicksal” ist nur einer der Namen, den man ihm geben könnte. Gehen wir also mal für eine Sekunde davon aus, dass es irgendeine mysteriöse Macht geben könnte: das Universum, das Schicksal, den Zufall oder Gott (für mich alles das Gleiche).

Ist das Universum dafür verantwortlich, was ich aus meinem Leben mache?

Verantwortung übernehmen

Niemand ist immer Herr (Frau) aller Dinge. Es gibt immer wieder Situationen, Umstände oder Ereignisse, die wir einfach hinnehmen müssen, weil wir nichts tun konnten, um sie zu verhindern, und nichts tun können, um sie zu ändern.

Aber mit welcher Einstellung stehen wir dem gegenüber?

Bist du wütend auf das Universum, weil es zugelassen hat, dass du z.B. deine Arbeit verlierst, oder dass einem Angehörigen Unglück passiert? Oder nimmst du es an und vertraust darauf, dass das alles einen Sinn ergeben wird, wenn die Zeit gekommen ist?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Behalte aber immer die Verantwortung. Für dich und dein Leben, für dein Glück, deine Einstellung zu Situationen, deinen Umgang mit Rückschlägen, deinen Erfolg und Misserfolg. DU bist verantwortlich.

Ja, vielleicht lässt Gott oder das Universum Dinge zu, die wir nicht verstehen können, aber DU stehst in der Verantwortung, souverän damit umzugehen.

Mach 2016 zu deinem Jahr.

Ich bin ehrlich zu dir: Dieser Text ist komplett anders geworden als er geplant war. Ich predige ja sehr selten hier auf dem Blog was von Glauben und dem Schicksal, aber heute, am 1. Januar 2016, hatte ich das Bedürfnis, dich darauf hinzuweisen:

Du hast in der Hand, wie dein Jahr 2016 verlaufen wird.

Es wird traurige Momente geben und Situationen, die sehr schwer zu ertragen sind. Aber es wird auch Freude und Erfolg für dich geben und mit dieser Freude am Leben kannst du die dunklen Stunden gut ertragen. Übernimm du die Verantwortung für dein Leben und wirf sie nicht einem Schicksal hin.

Du trägst die Verantwortung für deinen Erfolg in diesem Jahr. Mach was draus.

Alles Liebe für 2016 und vielen Dank für deine Unterstützung auf diesem Blog. Ich weiß das sehr zu schätzen 🙂

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Das Jahr 2016 läuft bei mir unter dem Motto “Durchstarten” und werde alles daran setzen meine Ziele zu erreichen. Generell lasse ich aber die Zeit auf mich zukommen und plane ein wenig. Ich werde dieses Jahr ein neues E-Book veröffentlichen, einen Zumba-Kurs haben und den Umsatz mindestens verdoppeln.

Zunächst einmal wünsche ich dir ein gutes und erfolgreiches neues Jahr – ganz gleich, ob es durch das Schicksal, Gott oder durch dich selbst dazu wird!

Für mich steht 2016 unter genau dem Motto, das du auch ausgegeben hast: ich werde Verantwortung für das übernehmen, was ich mache und für das, was ich mir in Hinsicht auf das Schreiben erträume. Ich glaube an das Schicksal, aber ich habe genug erlebt um zu wissen, dass es mir nicht alles abnimmt. Im Gegenteil, manchmal ist es eine kleine Mistbiene, die sich einen Spaß daraus macht, noch zusätzlich Stöcke zwischen die Beine zu werfen. Deswegen ist es wohl eine Mischung aus Schicksal/Glück und eigener Kraft, die zum Erfolg führen kann und wird.

Hallo Annika,
ich habe mich (als Ex-Eso/Spiri) mehrere Jahre mit der Thematik beschäftigt (theoretisch und praktisch), sehe es etwas anders als Du, und antworte mal mit einem Zitat von Ramana Maharashi:
“Was nicht geschehen soll, wird niemals geschehen, wie sehr man sich auch darum bemüht. Und was geschehen soll, wird bestimmt geschehen, wie sehr man sich auch anstrengt, es zu verhindern. Das ist gewiss. Weise zu sein bedeutet daher, still zu bleiben.”

Mit anderen Worten:
Niemand kann etwas aus seinem Leben machen, was nicht vorbestimmt ist und niemand hat irgendwas in der Hand, es ist alles schon “auf der DVD”. Damit sollte man sich abfinden. Und zwar mit aller Gelassenheit.
Zu glauben, man wäre “seines Glückes Schmied” o.ä., führt im Zweifelsfall nur dazu, sich wie Versager fühlen, wenn man nicht erfolgreich, glücklich etc. wird. Dabei kann man überhaupt nichts dafür. Es ist einem einfach nicht bestimmt.
Das mag im ersten Moment deprimierend klingen, aber in Wahrheit bedeutet es die absolute Freiheit zu tun was immer man möchte; es ist niemals falsch, denn es steht ja bereits fest (ja, ich weiß, das ist paradox). Ob man dabei die Verantwortung für irgendetwas übernimmt oder nicht, ist eine Charakterfrage, spielt letztendlich aber keine Rolle, denn die Verantwortung ist ja nur fiktiv.

Und zum Sinn:
“Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst”
Sonst nichts.
Wusste schon Goethe 😉

In diesem Sinne: Frohes Neues Jahr 🙂

Liebe Annika,
auch ich wünsche dir ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr. Genau wie du, vertraue ich auf Gott. Das war nicht immer so. Früher wollte ich von Gott nichts wissen.Trotzdem hat er mich nicht aufgegeben. Er hat mir gezeigt, dass es ihn gibt. „Wer Gott hat, der hat das Leben.“
Vor einigen Tagen war ich ihm Kino und habe mir „ Ich bin dann mal weg!“ angeschaut. Mein Mann würde den Jakobsweg gerne mal gehen. Da ich Gott vertraue und auch seine Stimme höre, brauche ich mich nicht mehr auf die Suche nach dem Sinn des Lebens machen oder auf die große Erleuchtung in Indien hoffen. Gott hat mir gesagt, dass ich schreiben soll, also schreibe ich. Nennen wir es Schicksal oder Gottesplan.
LG Regina

Liebe Annika,

zunächst auch Dir alles Gute, vor allem aber natürlich Gesundheit für 2016.

In den Fragen, die Du angeschnitten hast, halte ich es mit der Bibel, genauer mit Matthäus 6, 5. Sinngemäß – für die, die nicht erst nachgucken wollen und die wenigsten sind sicherlich so bibelfest – steht dort, dass man nur in sich hören und sehen solle, denn Gott ist in uns. Nicht in Kirchen oder sonstwo. In letzter Konsequenz auch nicht in Jesus. In diesem Sinne glaube ich auch an IHN, aber nicht an das, was in der Kirche gepredigt wird.

Ich bin da bei Katja, die etwas weiter oben geschrieben hat. Auch ich denke, dass alles irgendwie vorherbestimmt ist. Klar kann man es in kleinen Teilen beeinflussen, aber das große Ganze ist fix. Davon bin ich überzeugt.
Und das Wenige versuche ich in diesem Jahr in die Hand zu nehmen, um dem Leben mehr die von mir gewünschte Richtung zu geben. Ich bin davon überzeugt, dass ER mir eine gewisse Begabung geschenkt hat, die nicht unnütz verpuffen sollte.

Schauen wir mal…

😀 Ich muss gerade übelst grinsen, weil ich mich freue, jemanden zu kennen, der Jesus nachfolgen will, schreibt und das wohlgemerkt keine christliche Literatur … wie ich. Vielleicht habe ich mich auch zu wenig umgesehen, jedenfalls hast du mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert
Deine Worte sind genau das, was ich mir auch vorgenommen habe: Dieses Jahr in meine Hand zu nehmen und es so zu gestalten, dass es mit zum Besten dient – und nicht von anderen und sei es nur das kleine Wesen auf meiner Schulter, dass mir sagt, dass ich dafür nicht gut genug bin.
Deinen Newsletter zu abonnieren war eine gute Entscheidung :). Dieser Eintrag ist ein super Start ins neue Jahr und ich freue mich schon auf dieses.

GEDANKEN ÄUSSERN

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Moin, ich bin Annika. Ich helfe dir, deinen besten Roman zu schreiben und ihn dann so zu veröffentlichen, wie du es dir vorstellst, ob mit oder ohne Verlag.

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