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Marketing Was ist Snapchat und warum ist das wichtig?

Was ist Snapchat und warum ist das wichtig?

„Hast du Snapchat?“
„Was ist das?“

Solche Unterhaltungen könnten in ein paar Monaten der Vergangenheit angehören. Snapchat hat in den USA Twitter den Rang abgelaufen und kratzt an der Marktposition von Facebook und Instagram (die ja zusammengehören). Was hat es mit diesem Logo mit dem Geist auf sich und warum solltest du das wissen? Hier kommt die Antwort.

 

Update vom Juni 2018: Dieser Artikel entstand, als Snapchat noch neu war und es die Instagram Stories noch nicht gab. Mittlerweile nutze ich Snapchat nicht mehr, sondern bin auf Instagram zu finden. Snapchat ist bisher – entgegen früherer Erwartungen – eher ein Nischen-Nachrichtendienst für den persönlichen Gebrauch geblieben. Heute würde ich Autoren nur noch empfehlen, Snapchat als Marketinginstrument zu benutzen, wenn sie Instagram Stories nicht benutzen wollen.

 

Was ist Snapchat überhaupt?

 

Bevor wir über eine Sache reden, müssen wir definieren, was wir unter dem Begriff verstehen (so lernt man es an den Unis 😉 ). Also, was ist Snapchat überhaupt?

Snapchat ist eine Kreuzung aus Messenger und sozialem Netzwerk. Als ob WhatsApp und Instagram ein Kind gezeugt hätten. Und dieses Kind lernt gerade laufen.

Bevor ich euch in einem kleinen Video die Grundfunktionen erkläre, hier eine schnelle Übersicht der wichtigsten Fakten:

  • Snapchat ist eine Foto- und Video-App, mit dem man Fotos und Videos versenden kann, die der Empfänger maximal 24 Stunden lang abrufen kann. Danach werden die Fotos/Videos „gelöscht“ (natürlich werden sie zunächst auf dem Snapchatserver gespeichert. Hier gibt es ein paar Infos dazu, allerdings auf Englisch)
  • Wie auch Instagram kann man Snapchat nur über ein mobiles Endgerät verwenden
  • Fotos und Videos sind maximal 10 Sekunden lang, danach verschwinden sie aus dem Feed
  • Die verschickten Fotos und Videos können vom Empfänger per Screenshot gespeichert werden. Der Versender wird darüber informiert – kann aber letztlich nichts tun (somit ist Snapchat so „gefährlich“ wie die anderen Netzwerke, deren Bilder auch oft speicherbar sind)
  • Snapchat wird sehr häufig für private Nachrichten verwendet (statistisch gesehen zu ca. 78 % in den USA)
  • Für Menschen unter 25 ist die Nutzung nachgewiesenermaßen einfacher als für Menschen über 25. Sie unterscheidet sich sehr von der Nutzung anderer Netzwerke
  • Etwas mehr als 50% der Benutzer sind unter 25 Jahre alt
  • In den USA sind 70% der Snapchatter weiblich

 

Das heißt in Kürze: Snapchat kannst du wie WhatsApp nutzen, nur, dass die Bilder/Videos sich nach 24 Stunden löschen und dass du eine Nachricht an alle Freunde schicken kannst (mit nur einem Klick). Reine Texte sind theoretisch auch möglich, aber nur in privaten Nachrichten.

 

Warum in aller Welt sollte jemand wollen, dass seine Fotos nur 24 Stunden halten?

 

Und wie sollte mir als Autor/in das nutzen? Geduld, bitte. Zu den Vor- und Nachteilen kommen wir später. Lass uns vorerst mal gucken, wie Snapchat aufgebaut ist, damit wir wissen, wovon wir reden.

 

Was soll überhaupt dieser Geist da?

 

Das ist das Logo und steht dafür, dass die Nachrichten, Fotos und Videos nach 24 Stunden wie von Geisterhand verschwinden (bzw. schon nach 10 Sekunden, wenn du sie dir anguckst).

 

Schauen wir uns das also mal an.

Damit du weißt, wie Snapchat aussieht und funktioniert, habe ich ein kleines Video vorbereitet:

 

Du siehst also: Snapchat ist schon irgendwie anders. Was ich besonders an Snapchat mag, ist, dass es so kurzweilig ist. Wenn man gerade ein bisschen Zeit hat, kann man sich die kleinen Snaps der Freunde ansehen und auch selbst welche zu verschicken, geht schnell und unkompliziert.

Allerdings besteht Suchtpotenzial, denn einerseits kann das Gefühl aufkommen, etwas zu verpassen, wenn man nicht regelmäßig reinschaut, und andererseits macht es einfach richtig Spaß.

 

Gut und schön, aber was bringt mir Snapchat?

 

Jetzt, da wir wissen, wie diese App funktioniert, können wir hinterfragen, ob wir dieses Ding brauchen.

Ich habe dazu im folgenden Video ein paar Vor- und Nachteile zusammengestellt, die für bzw. gegen Snapchat sprechen:

 

 

Lass mich die Vorteile noch einmal zusammenfassen:

  • es ist minimalistisch und auf das Wichtigste heruntergebrochen, kein Schnickschnack
  • es ist das Netzwerk mit der geringsten Distanz zwischen Sender und Empfänger
  • das macht es intimer als andere Netzwerke und irgendwie persönlicher
  • du kannst genau steuern, wer was sieht
  • Push-Benachrichtigungen an deine Freunde
  • Du musst nicht stundenlang überlegen, wie, was und wann du etwas verschickst, sondern machst es einfach
  • Sehr gut für einmalige, zeitlich begrenzte Angebote
  • sehr hohe Interaktionsrate bei persönlichen Nachrichten
  • Aufbau von Beziehungen funktioniert gerade durch die Fotos und Videos super

 

Also muss ich jetzt Snapchat nutzen, oder was?

 

Natürlich musst du gar nichts. Ich selbst probiere ja sehr gerne neue Dinge aus und wenn sie mich nicht innerhalb kürzester Zeit packen, blas ich alles wieder ab.

Ich konnte mit Snapchat anfangs NICHTS anfangen. Konnte es nicht bedienen (bin schließlich schon älter als 25 😉 ), hatte keine Freunde dort und wusste auch nicht, was der Käse überhaupt soll.

Es hat mich aber auch niemand bei der Hand genommen.

Dann habe ich der App eine zweite Chance gegeben und mir selbst auch. Ich habe mir beigebracht, wie man das Ding bedient und versucht, den Sinn dahinter zu verstehen. Jetzt snappe ich im Grunde jeden Tag. Nicht nur über „Meine Geschichte“, sondern auch mittels persönlicher Nachricht. Warum?

Weil mich diese persönliche Schiene reizt.

Ich konnte mit Menschen interagieren, die mich auf anderen Netzwerken nicht bemerken. Ich kann sehen, ob jemand meine Nachricht gelesen hat und bekomme sehr wahrscheinlich eine Antwort zurück. Es macht einfach Spaß, wenn man erstmal drin ist.

Snapcode

Daher mein Vorschlag:

Einfach ausprobieren.

Und wenn es doof ist, löschst du es nach einem Monat halt wieder. Da sich dort noch nicht soooo viele Menschen tummeln, fällt das vermutlich gar nicht auf 😀

 

Jetzt kommst du!

 

Nutzt du Snapchat? Wenn ja, adde mich gerne als Freund (z.B. mit dem Snapcode rechts). Wenn du Snapchat noch nicht nutzt: Warum nicht? Was spricht dagegen, es auszuprobieren?

Ich freue mich auf deine Kommentare unten!

Annika Bühnemann hat eine Mission: kreative Frauen wie dich dabei zu unterstützen, endlich ihr eigenes Buch zu schreiben. Mehr noch: Sie hilft dir, durch Journaling zu der Person zu werden, die erreicht hat, was du dir wünschst. Annika ist multipassioniert, enthusiastisch und hochmotiviert, mit denjenigen zu arbeiten, die sich von ihr anstecken lassen. Auf dass du mit dem Kopf in den Wolken hängst und fest mit der Erde verwurzelt bleibst!

Comments

  • 10. August 2021

    Ein sehr interessanter Artikel. Schade, dass Instagram gute Ideen kopiert.

  • 27. Februar 2019

    ist irgendwie nicht mehr so populär..

    • 27. Februar 2019

      Ja, hat sich etwas abgekühlt. Wird zwar noch immer viel benutzt, aber ich glaube, die meisten sind bei Instagram, spätestens seit es dort die Stories gibt 😉 Als der Artikel entstand, gab es das ja noch nicht.

  • 14. Februar 2019

    nichts spricht dagegen, das auszuprobieren 🙂

  • 14. Januar 2017

    Hallo Annika,
    ein schöner Artikel zum Thema Snapchat. Obwohl ich unter 25 bin sagt diese App mir bisher nicht besonders zu. Ausprobieren werde ich es natürlich trotzdem.
    LG Kimberly

  • 8. Januar 2017

    Hier habe ich einige wertvolle Informationen erhalte. Danke.

  • 25. Juli 2016

    Leicht und verständlich alles Wissenswerte zum Thema Snapchat auf den Punkt gebracht. Klasse!
    Habe mich mit Snapchat zwar schon genauer beschäftigt, aber muss mal schauen, ob ich es trotz der zahlreichen Vorteile auch zeitnah aktiv nutzen werde, da man sich mittlerweile um zahlreiche Social Media Konten kümmern muss…

  • 13. Juli 2016

    Interessante Sache für Geschöpfe die gerade noch eine Aufmerksamkeitsspanne in der Größenordnung eines Goldfischs aufbringen können.
    Diese liegt meines Wissens im einstelligen Sekundenbereich.

  • 22. März 2016

    ich nutze SnapChat nicht, weil diese App nicht genug sicher ist. Wollen wir uns doch an 2014 errinern, wo 98,000 fotos gehackt wurden [http://mashable.com/2014/10/13/the-snappening-photos-videos-posted/]
    Ich glaube einfach nicht, dass meine privaten Daten bei Snapchat entsprechend geschützt werden können.

    • 22. März 2016
      AnnikaBühnemann

      Jaa, ich denke, damit könntest du recht haben. Nur weil die Bilder nach 24 Std verschwinden, heißt es nicht, dass man gedankenlos damit umgehen sollte. Aber das gilt ja für alles, was man ins Internet stellt, oder?

  • 24. November 2015

    Wenn man dann als Elternteil die Kontrolle über Snapchat hat, ist das natürlich ein riesiger Punkt in Sachen Sicherheit für Sie und Ihr Kind. Auch sieht man dadurch, ob diese Freunde des Kindes der richtige Umgang sind oder nicht. Denn man selbst, kriegt nicht viel von den Freunden mit bzw. sind diese unter sich natürlich ganz anders, als wenn diese sich Ihnen vorstellen.

  • 6. Juli 2015
    Sabrina

    Liebe Annika!
    Es ist immer interessant, Deine Artikel zu verfolgen.
    Ich habe Deinen Rat befolgt, mir Snapchat mal angeschaut und festgestellt, dass es nichts für mich ist. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen und ich bin eh nicht der Video-Typ…
    Trotzdem danke für die Erklärungen und mach weiter so!
    Liebe Grüße Sabrina

  • 6. Juli 2015
    Volker Sur

    Sehr cooler Artikel!

    Ich gucke mehr und erzähle keine Geschichten bei snapchat. Gucken kann sehr interessant sein.

    Im Blogger/Influencer/Unternehmens Bereich ist mir der Vorteil klar. Schnell, unkompliziert Videos zeigen ohne großen Schnickschnack. Persönliche Verbindung zum Follower und somit die Beschäftigung des Followers mit dem Unternehmen/der Person ist direkt da.

    Im PrivatBereich haben wir es anfangs mal genutzt und sind schnell wieder bei WhatsApp gelandet. Der Vorteil erschließt sich mir noch nicht. Man muss ja schnell lesen und antworten. Manchmal möchte man ja etwas auch 24 Std noch lesen/sehen können.

    Ich bin gespannt was sich noch alles tun wird. Ein guter Schritt ist schon mal, dass man nicht mehr den Finger auf dem Display haben muss beim schauen 🙂

  • 6. Juli 2015

    Verknappung von Information ist eine Gefahr für Kinder und Jugendliche

    Der Rausch von Snapchat besteht darin, dass mediale Angebote zeitlich verknappt werden und damit im menschlichen Gehirn eine verstärkte Nachfrage auslösen (knappe Güter sind in der Logik des Gehirns wichtiger als solche, die immer verfügbar sind).

    Das Unternehmen Snapchat wurde im Jahr 2011 von drei Studenten der US-amerikanischen Stanford University gegründet. Eine typische Nachricht ist für zehn Sekunden sichtbar.

    Die Angst etwas zu verpassen nutzen auch Computerspiele, die mit diesem System immer wieder Spieler animieren in das Spiel (das immer weiterläuft) zurückzukehren.

    Snapchat löscht Bilder. Daher unterscheidet es sich von anderen internetbasierter Software wie Facebook oder Twitter. Jugendliche und Kinder sind hierbei einer Gefahr ausgesetzt: in den USA nutzen Jugendliche Snapchat, um eigene erotische Fotos (Sexting) zu teilen, die dann automatisch wieder gelöscht werden.

    Jugendliche und Kinder tappen hierbei in die Falle zu glauben, dass Daten wirklich gelöscht seien. Technisch ist es jedoch sehr einfach, diese Bilder dauerhaft zu speichern.

    Eine Schätzung geht davon aus, dass 100 Millionen Menschen die App Snapchat täglich nutzen. Gründer Evan Spiegel kündigte nun den Börsengang an. Snapchat wird mit bis zu 19 Milliarden Dollar bewertet. Vergleich Appel 682 Milliarden, Facebook 200 Milliarden, WhatsApp 200 Milliarden US$.

    Berlin, 6. Juli 2015, Christian Geng

  • 6. Juli 2015

    Ich nutze es. Meist zur Kommunikation mit den eigenen Kindern und der social media possé.

    Mach doch die Videos bitte kürzer. Ich kann mich nicht mehr 12 Minuten konzentrieren …
    🙂

  • 5. Juli 2015

    Hallo Annika,

    Deinen Artikel über snapchat finde ich sehr interessant, werde es wohl aber nicht nutzen, da auch ich weder eine app noch ein smartphone besitze. Ich bin auch noch vom „alten Schlag“ und benutze nur ein einfaches Handy und würde mir wegen snapchat auch keines zulegen. Ich nutze zur Werbung für meine Bücher hauptsächlich facebook und twitter. Denke mir, dass die Leser doch überall „unterwegs“ sind, nicht nur auf snapchat, und was bisher funktioniert hat, wird sicher auch in der nahen Zukunft noch funktionieren. Aber hätte ich ein smartphone, würde ich es zumindest mal ausprobieren. Lg, Martina.

  • 3. Juli 2015

    Hi Annika,
    hab mir deinen Artikel gestern schon angesehen. Ist sicherlich eine interessante Sache, aber für jemanden wie mich, der ich mein Pseudonym so geschlossen wie möglcih zu halten versuche, ist das leider nicht wirklich praktisch. Ich habs mal auf dem Smarty und werde sehen, wie es sich entwickelt, aber großen Nutzen sehen ich für mich darin jetzt nicht.
    Liebe Grüße
    Mieko

  • 3. Juli 2015

    Hallo Annika,

    schöner Artikel zu snapchat und sehr informativ. Ich habe ihn schon auf fb geteilt.
    Für mich ist snapchat wohl noch nicht aktuell, sondern erst wenn mehr und ältere Nutzer dabei wären (andere Zeilgruppe!), aber gut zu wissen.

    Weißt du, ob die Verwaltung eines Firmen-Accounts darüber wie bei facebook funktioniert (also, einfach den Benutzer wechseln und damit für mehrere Moderatoren gleichzeitig verwendbar naben bem Privataccount) oder ob die Benutzung keine Verwaltung eines Accounts durch mehrere Personen vorsieht, so wie Twitter, das ich deshalb ziemlich umständlich finde…

  • 3. Juli 2015

    Meine Vorrednerin Birgit spricht mir aus der Seele. Dazu passt folgende Anektode: Neulich in der Eisdiele: Zwei „Tussis“ sitzen sich gegenüber, jede mit ihrem Daddelphone zugange. Es war wenig, was sie sich gegenseitig erzählt haben….

    Ich verweigere mich energisch all diesen Spielereien, die vielleicht auch nützlich sein mögen (oder sind), aber wie Du ja selbst schreibst, ist die tollste Erfindung morgen schon wieder uncool. War es nicht so, dass sich gerade die Jüngeren sogar von facebook abwenden, weil es „langweilig“ geworden ist?

    Ich bin da altmodischer unterwegs und befinde mich bei meinen Bekannten in guter Gesellschaft. Videos und Fotos schicken wir uns ganz klassisch via Mail. Auch ohne smartphone, whattsapp und dem ganzen Krams komme ich gut zurecht. Und ich denke, wer meine Bücher lesen oder mehr über mich erfahren möchte, kann das auch so ganz gut.

    Dennoch finde auch ich es großartig, mit welchem Elan Du unterwegs bist. Daumen hoch, Annika!

  • 2. Juli 2015
    Matthias

    Hi Annika.
    Ich selbst habe snapchat auch nur amerikanische Austauschstudenten kennengelernt mit denen ich in Berlin unterwegs war. Die hatten mir davon berichtet, u.a. auch davon dass es ja dort in den USA schon so krass genutzt wird. Ich kommuniziere hauptsächlich mit den Amis von Übersee über snapchat. Ist halt ganz lustig mal nen Gruß zu schicken ohne gleich komplett ne lange Unterhaltung zu starten. Wie man solche Videos macht, weiß ich leider nicht, allerdings werde ich mir bei Gelegenheit mal dein Tutorial antun. Dafür schonma vielen Dank. Wir beide haben ja auch schon über snapchat Kontakt gehabt, deshalb sehen wir uns dort auch bald wieder 😉 und vielleicht kommt ja auch mal son snapchat Video von mir 😉 Liebe Grüße. Matthias

  • 2. Juli 2015

    Hey Annika,

    Krass dass du das nach der Frage auf Facebook so schnell umgesetzt hast. Eine super Einführung, danke! 🙂

    Lieben Gruß Benjamin

  • 2. Juli 2015
    Birgit

    Ich lebe noch auf einem App-fernen Planeten und habe nicht einmal ein Smartphone (sondern nur ein praktisches, handlich kleines Handy, das ich weder wie an meiner Hand angewachsen den ganzen Tag mit mir herumtrage, noch alle zwei Sekunden aus meiner überdimensionierten Handtasche heraushole, um zu schauen, ob ich nicht vielleicht irgendein völlig nichtssagendes Video/Foto/Textstückchen verpasse). Reden die Leute eigentlich überhaupt noch normal miteinander? Viele Jüngere können heutzutage einen Satz nicht einmal richtig formulieren, geschweige denn fehlerfrei schreiben. Bald kommunizieren wir ohnehin nur noch über Piktogramme und Keilschrift. Da frage ich mich als Autorin, ob es sich überhaupt noch lohnt, Bücher zu schreiben, oder – wie Du, Annika – solch wunderbar gemachte Erklärungen wie den obigen Artikel oder Deine interessanten Artikel auf dem Rest Deiner Seite. Sollten wir nicht einfach nur noch alles abkürzen und auf ein paar Grundbuchstaben reduzieren (oder doch lieber nur schnell ein paar Bildchen und Smilies posten … ach nein, die heißen jetzt glaube ich Emojis – wem ist das bloß wieder eingefallen?!)? Oh brave new world that hast such people in it (wußte schon Shakespeare)!

  • 2. Juli 2015

    Ich habs kurz ausprobiert, aber mir sagt es überhaupt nicht zu. Danke trotzdem für deine Mühe 😉

    LG Tinka 🙂

      • 6. Juli 2015

        Ich habs schon gecheckt ^^ Denke ich zumindest 😉

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