Heute gibt es einen kurzen, aber feinen Social-Media-Hack: Die Verknüpfung deines „Arbeitsplatzes“ mit dem Profil auf Facebook.

 

Ist Facebook noch „in“?

 

Zugegeben, Facebooks Beliebtheitsskala hat schon bessere Tage gesehen. Aber das gilt auch für die SPD. Und trotzdem sind sie noch immer im Gespräch.

Nun ja.

Genug Politik für heute. Widmen wir uns Facebook. Seit Monaten schon heißt es, dass Menschen bei Facebook immer inaktiver werden, aber ich selbst kann das aus subjektiver Sicht nur bedingt bestätigen. Zwar bin ich selbst auch Facebook nicht mehr so aktiv wie früher, aber wenn ich dort etwas poste, reagieren dennoch immer noch genug Menschen darauf. Die Interaktionsrate bei Instagram ist zwar höher, aber Facebook ist noch nicht tot.

Falls du dich fragst, ob du eine Facebookseite erstellen solltest oder nicht, habe ich dir hier und hier meine Gedanken dazu aufgeschrieben.

 

Wie finden potenzielle Leser deine Seite?

 

Kennst du das? Du stößt bei Facebook auf eine Person, beispielsweise in einer Autorengruppe, und du weißt, dass sie schreibt. Du willst dich mit ihr vernetzen, weil sie sympathisch ist und ihr im gleichen Genre beheimatet seid, also klickst du auf ihr Profil … und findest nichts außer ein paar Essensfotos, aktualisierten Titelbildern und gemeinsame Erinnerungen mit Freunden, die du nicht kennst.

Du würdest gerne mehr über ihre Bücher erfahren, aber auf dem Profil kommst du nicht weiter. Es muss doch eine Autorenseite geben … aber wenn besagte/r Autor/in nicht unter dem echten Namen schreibt, wirst du das wohl nie herausfinden – außer du hast Glück und die Autorin oder der Autor teilt Beiträge seiner Autorenseite auf dem Profil und hat dies für Nicht-Freunde auch freigeschaltet … aber will man sich darauf verlassen?

Mach du es doch deinen potenziellen Lesern und Schreibpartnern einfacher und nutze den Arbeitgeber-Trick.

 

 

Wo arbeitest du?

 

Bei deinem privaten Profil bei Facebook kannst du angeben, wo du arbeitest bzw. welche Seiten du verwaltest.

Dort sollte als Arbeitgeber deine Autoren-Fanpage stehen:

Facebook: Wo arbeitest du?

 

Kleiner Einwurf am Rande: Du siehst bei mir hier, dass ich „Verlagsgruppe DroemerKnaur“ angegeben habe, was daran liegt, dass ich derzeit wegen eines Genre-Wechsels kein Marketing für meine Romane betreibe. Darüber erscheint aber „Buchcoach bei Vom Schreiben leben“, was hier mal als Pendant dienen darf.

 

Um dies zu ändern, fahre mit der Maus auf das „Info“-Feld (unter der Biografie, in dem Feld, in dem im obigen Bild das rote Rechteck zu sehen ist) und klicke auf den dann erscheinenden Bearbeitungsstift.

Als Nächstes kannst du einen neuen Arbeitgeber hinzufügen. Dazu gibst du einfach den Namen deiner Fanpage an, klickst auf „erstellen“ und gibst an, seit wann du dort arbeitest (also beispielsweise seit der Veröffentlichung deines ersten Buches). Als Position kannst du „Autorin“ schreiben.

Anschließend wird auf deinem Profil in der Info angezeigt, dass du „bei deiner Fanpage arbeitest“ – und schon können Leute, die neu auf dein Profil kommen, eine Verbindung zu deiner Autorentätigkeit herstellen!

Das solltest du natürlich nicht machen, wenn du unter einem geschlossenen Pseudonym schreibst … ist wohl klar, oder?

 

Und wenn du Facebook nicht mehr nutzen willst?

 

Vielleicht hat dich die „Wir verlassen Facebook“-Grippe ja auch erwischt, dann hilft dir dieser Tipp natürlich nicht weiter. Möchtest du dich lieber auf ein anderes Netzwerk konzentrieren? Ich persönlich mag Instagram ja sehr, sieh dir also gerne mein Instagram 1×1 an, wenn du damit starten willst.

Oder vielleicht Twitter? Hier habe ich dazu ein Tutorial für Anfänger gemacht, das anscheinend sehr beliebt ist.

 

Kommentiere doch unten mal, welches soziale Netzwerk dein liebstes ist!

Und die lustigen Leute, die sowas wie „das echte Leben“ schreiben, geben mir einen echten Kaffee aus 🤓