Facebook: Mehr Sichtbarkeit für deine Seite mit dem Arbeitgeber-Trick

2. November 2018

Heute gibt es einen kurzen, aber feinen Social-Media-Hack: Die Verknüpfung deines “Arbeitsplatzes” mit dem Profil auf Facebook.

 

Ist Facebook noch “in”?

 

Zugegeben, Facebooks Beliebtheitsskala hat schon bessere Tage gesehen. Aber das gilt auch für die SPD. Und trotzdem sind sie noch immer im Gespräch.

Nun ja.

Genug Politik für heute. Widmen wir uns Facebook. Seit Monaten schon heißt es, dass Menschen bei Facebook immer inaktiver werden, aber ich selbst kann das aus subjektiver Sicht nur bedingt bestätigen. Zwar bin ich selbst auch Facebook nicht mehr so aktiv wie früher, aber wenn ich dort etwas poste, reagieren dennoch immer noch genug Menschen darauf. Die Interaktionsrate bei Instagram ist zwar höher, aber Facebook ist noch nicht tot.

Falls du dich fragst, ob du eine Facebookseite erstellen solltest oder nicht, habe ich dir hier und hier meine Gedanken dazu aufgeschrieben.

 

Wie finden potenzielle Leser deine Seite?

 

Kennst du das? Du stößt bei Facebook auf eine Person, beispielsweise in einer Autorengruppe, und du weißt, dass sie schreibt. Du willst dich mit ihr vernetzen, weil sie sympathisch ist und ihr im gleichen Genre beheimatet seid, also klickst du auf ihr Profil … und findest nichts außer ein paar Essensfotos, aktualisierten Titelbildern und gemeinsame Erinnerungen mit Freunden, die du nicht kennst.

Du würdest gerne mehr über ihre Bücher erfahren, aber auf dem Profil kommst du nicht weiter. Es muss doch eine Autorenseite geben … aber wenn besagte/r Autor/in nicht unter dem echten Namen schreibt, wirst du das wohl nie herausfinden – außer du hast Glück und die Autorin oder der Autor teilt Beiträge seiner Autorenseite auf dem Profil und hat dies für Nicht-Freunde auch freigeschaltet … aber will man sich darauf verlassen?

Mach du es doch deinen potenziellen Lesern und Schreibpartnern einfacher und nutze den Arbeitgeber-Trick.

 

 

Wo arbeitest du?

 

Bei deinem privaten Profil bei Facebook kannst du angeben, wo du arbeitest bzw. welche Seiten du verwaltest.

Dort sollte als Arbeitgeber deine Autoren-Fanpage stehen:

Facebook: Wo arbeitest du?

 

Kleiner Einwurf am Rande: Du siehst bei mir hier, dass ich “Verlagsgruppe DroemerKnaur” angegeben habe, was daran liegt, dass ich derzeit wegen eines Genre-Wechsels kein Marketing für meine Romane betreibe. Darüber erscheint aber “Buchcoach bei Vom Schreiben leben”, was hier mal als Pendant dienen darf.

 

Um dies zu ändern, fahre mit der Maus auf das “Info”-Feld (unter der Biografie, in dem Feld, in dem im obigen Bild das rote Rechteck zu sehen ist) und klicke auf den dann erscheinenden Bearbeitungsstift.

Als Nächstes kannst du einen neuen Arbeitgeber hinzufügen. Dazu gibst du einfach den Namen deiner Fanpage an, klickst auf “erstellen” und gibst an, seit wann du dort arbeitest (also beispielsweise seit der Veröffentlichung deines ersten Buches). Als Position kannst du “Autorin” schreiben.

Anschließend wird auf deinem Profil in der Info angezeigt, dass du “bei deiner Fanpage arbeitest” – und schon können Leute, die neu auf dein Profil kommen, eine Verbindung zu deiner Autorentätigkeit herstellen!

Das solltest du natürlich nicht machen, wenn du unter einem geschlossenen Pseudonym schreibst … ist wohl klar, oder?

 

Und wenn du Facebook nicht mehr nutzen willst?

 

Vielleicht hat dich die “Wir verlassen Facebook”-Grippe ja auch erwischt, dann hilft dir dieser Tipp natürlich nicht weiter. Möchtest du dich lieber auf ein anderes Netzwerk konzentrieren? Ich persönlich mag Instagram ja sehr, sieh dir also gerne mein Instagram 1×1 an, wenn du damit starten willst.

Oder vielleicht Twitter? Hier habe ich dazu ein Tutorial für Anfänger gemacht, das anscheinend sehr beliebt ist.

 

Kommentiere doch unten mal, welches soziale Netzwerk dein liebstes ist!

Und die lustigen Leute, die sowas wie “das echte Leben” schreiben, geben mir einen echten Kaffee aus ?

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Hallo Annika
Super guter Artikel
Ich persönlich bin nicht auf Facebook, einfach aus dem Grund weil mir angedroht wurde mich auch im Internet zu mobben, da ich bis zu meiner Schulzeitende gemobbt wurde (was auch der eigentliche Grund ist warum ich mein Talent zum schreiben gefunden habe)

Ich bin Facebook noch immer treu, jedoch passiert tatsächlich auf Instagram am meisten bei mir.

Liebe Annika,
danke für den Tipp. Das versuche ich gerne. Sonst findet man mich auf Facebook und Instagram. Letzteres weniger. Mein Profil als Autorin ist offen, aber dennoch bin ich immer noch nicht sichtbar genug. Auch wenn ich für Ullstein Taschenbuch, Midnight by Ullstein, Emons und Acabus Verlage geschrieben habe, gesamt sind es jetzt neun Romane (einer als Spbl) bin ich noch immer unbekannt. Vielleicht wird es ja mit Deinem Tipp besser. Auf Werbung von den Verlagen, mit “kleinem” Namen, kann man ja leider nicht
hoffen. Schaun wir mal. Bis bald und Dir und Deiner kleinen Familie alles Gute. Angela.

Für mich ist Facebook nach wie vor meine Lieblingsplattform. 🙂 Danach kommt Instagram.

Hey Ho, Facebook ist neben Youtube das einzige Netzwerk, auf dem ich ein Profil betreibe, ansonsten halte ich mich von Twitter, Instagram, etc. grundsätzlich fern. Diese Kanäle interessieren mich einfach nicht bzw. würden noch mehr Zeit auffressen als obige ohnehin schon. Auf Facebook interssieren mich vor allem die Diskussionen in Gruppen. Ich bin selbst Administratorin einer Schreibgruppe und genieße den Austausch.

Das ist eine gute Idee, dank dir. Ich finde nämlich dass an dieser Stelle nicht der richtige Arbeitgeber gehört. Aber die Uni ist irgendwie auch schon wieder lange her 😀

Also ich muss gestehen, ichh abe zwar irgendwie noch einen Facebookaccount, aber da habe ich mich schon seit über 1 Jahr oder so nicht mehr angemeldet (ich glaube ich weiß nicht einmal mehr die E-Mail Adresse oder gar das Passwort *lach*)
Facebook ist für mich persönlich doch sehr uninteressant geworden. Mich stören die vielen Freundschaftsanfragen von Menschen, mit denen ich noch nie etwas zu tun hatte, geschweige denn kenne. Die dann am Ende auch noch versuchen, dir irgendwas zu verkaufen und dich in verschiedene Gruppen einladen, die dann auch noch irgendwelche Produkte an jemanden bringen wollen. Das ist mir viel zu anstrengend.
Da bleibe ich doch lieber bei Instagram und hin und wieder bei Twitter.

Hallo zusammen, ich bin auf Facebook zu finden und versuche mich seit ein paar Tagen auf Instagram, aber genau wie Facebook am Anfang finde ich mich noch nicht richtig zurecht. Obwohl ich bei Instagram eigentlich nur ein rudimentäres Profil angelegt habe, habe ich schon über zehn follower, die ich überhaupt nicht kenne :-O Na, wer das wohl ist. Ich bin mal gespannt, bei Facebook hab ich eher den Eindruck, dass es sehr zäh ist, wenn man nicht aktiv jeden Tag einige Zeit opfert.

Ich kann mich dem nur anschließen. FB ist wirklich sehr zäh geworden. Instagram hat eingeschlagen wie eine Bombe, wenn man dran bleibt. Man muss wirklich sehr regelmäßig posten. Sonst springen auch mal Follower wieder ab. Und ich versuche es gerade mit Pinterest, auch eine gute Idee für Autoren.

Hallo, Annika,

danke für die tollen Tipps. Ich bewahre sie auf, bis ich mit meinem Manuskript soweit bin, dass ich mich in die Öffentlichkeit wagen kann.
Dir eine gute Zeit an der Nordsee.

Ich bin in nahezu allen sozialen Netzwerken präsent. Die meisten Kontakte habe ich jedoch weiterhin auf Facebook. Ich finde auch, dass FB zur Zeit noch die meisten Möglichkeiten bietet. Das schließt Marketingmassnahmen für meine Bücher ein. Und wenn sich das mal ändert….kein Problem ich poste eh alle Inhalte auf allen Plattformen und erreiche so verschiedene Zielgruppen. Viel Aufwand ist das nicht. Mache ich nebenbei wenn ich morgens mit der Bahn ins Büro fahre.
Herzliche Grüße
Stefan

Danke für den Tipp.

auch wenn ich den SPD Gag am Anfang als Genosse nur bedingt gut finde :D.

Wer den Schaden hat … 😉 Ich hoffe, du nimmst es mir nicht krumm 🙂

[…] Annika Bühnemann: Facebook: Mehr Sichtbarkeit für deine Seite mit dem Arbeitgeber-Trick […]

GEDANKEN ÄUSSERN


Moin, ich bin Annika. Ich helfe dir, deinen besten Roman zu schreiben und ihn dann so zu veröffentlichen, wie du es dir vorstellst, ob mit oder ohne Verlag.

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